Valaciclovir

Valaciclovir

Eine weit verbreitete Behandlungsmethode von Herpes ist das Auftragen von Cremes/ Salben mit dem Wirkstoff Valaciclovir. Auch hier gibt es Tabletten, die man einnehmen kann und durchaus wirksamer sind als Cremes bzw. Salben.

Wie Valaciclovir wirkt

Valaciclovir wirkt antiviral und soll verhindern, dass sich das Herpes-Virus im Körper vermehrt. Zudem soll es einen Ausbruch verhindern können. Salben und Cremes mit Valaciclovir können jedoch nur die Viren, die direkt an der Hautoberfläche vorkommen deaktivieren. Allerdings kommt der Virus im gesamten Körper vor. Daher wirken Salben nur geringfügig. Besser wirkt also Valaciclovir in Tablettenform oder als Infusion. So kann der Wirkstoff den Herpesvirus potenter an einer Vermehrung hindern oder Ihren Körper vor einem Ausbrauch schützen als mit einer Salbe. Valaciclovir soll zudem biologisch höher verfügbar sein und besser vom Körper aufgenommen werden als Aciclovir.

Die gleichen 2 Probleme wie bei Aciclovir. Und potentielle Nebenwirkungen.

  1. Valaciclovir ist ebenfalls Chemie.
  2. Der Körper kann eine Resistenz entwickeln und somit kann es bereits nach einer einmaligen Therapie nicht mehr richtig wirken. Was es zu keiner dauerhaften Lösung macht.

Für mich sind das absolute „No-Go’s“. Da kann ichs auch gleich sein lassen und mir potentielle Nebenwirkungen sparen.

Eine Valaciclovir-Therapie kann nämlich auch folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

  1. Sie können sich alleine oder traurig fühlen
  2. Sie können grundsätzlich  das Interesse daran verlieren, Aufgaben zu erledigen
  3. Sie können sich nicht mehr richtig vergnügen, Sie verlieren also irgendwo auch Freude
  4. Verlust von Appetit
  5. Konzentrationsprobleme
  6. Stimmverlust
  7. Krämpfe
  8. Muskelschmerzen
  9. Trockener Hals
  10. Reizbarkeit
  11. Magenprobleme

Eine nette Liste. Dazu kommen noch Nebenwirkungen, die eher nicht so häufig auftreten, jedoch können:

  1. Fieber
  2. Kopfschmerzen
  3. Gelbliche Haut und Augapfel
  4. Brustschmerzen
  5. und und und…

Natürlich heißt das nicht, dass das alles bei Ihnen auftreten wird. Keine Sorge.

Aber es könnte.

Und da frage ich mich doch: „Wieso sollte ich potentielle Nebenwirkungen in Kauf nehmen?“

Ich versuche dann also etwas in mir zu bekämpfen (Herpes, ein Virus, ein Symptome) und erhalte eventuell weitere Symptome?

Wenns natürlich nicht anders geht, okay. Aber wenn es eine Lösung gibt, die keinerlei potentielle Nebenwirkungen aufweist, dann wähle ich doch lieber diese Lösung. Oder was meinen Sie?

Die Sache mit der Resistenz und der biologisch höheren Verfügbarkeit von Valaciclovir zu Aciclovir

Eine Valaciclovir-Therapie schützt definitiv nicht vor Ausbrüchen, auch wenn das einem häufig so suggeriert wird.(Was ich da schon alles von Betroffenen gehört habe, denen sonst etwas erzählt wurde)

Und sie lindert auch nicht die Anzahl der Herpes-Ausbrüche, an denen Sie aufs Jahr gesehen erleiden.

Okay, um ehrlich zu sein: Niemand kann Ihnen garantieren, dass Herpes mit irgendeiner Methode nie wieder bei Ihnen ausbricht. Das wäre sonst ziemlich unseriös.

Doch Sie können definitiv dafür sorgen, dass sich die Anzahl der Herpes-Ausbrüche auf ein Jahr gesehen verringern wird. Und das ist doch schonmal etwas, oder nicht? :-)

Nun komm‘ ich jetzt zur erwähnten Resistenz:

Viren sind so smart, dass sie locker gegen jeden Wirkstoff, der von Ärzten und Apothekern empfohlen wird, Resistenzen entwickeln können. Genau deshalb können mit Valaciclovir (aber auch mit Aciclovir) die Anzahl von Herpes-Ausbrüchen nicht reduziert werden.

Im Gegenteil.

Sie können sogar schlimmer werden.

Da hilft es einem auch nichts, dass dann Valaciclovir vom Körper besser aufgenommen werden soll, weil es bio-identischer ist.

Ist jedoch eine nette Marketing-Parole, die sich die Hersteller einfallen lassen haben. Erst recht, weil wir uns ja aktuell in einem echten „BIO“-bzw. „Vegan“-Trend befinden.